
Wissenswertes über die Perlenkette
Namensherkunft der Perle
Das klassische Rom, Mittelpersien und Griechenland standen Pate für drei Bezeichnungen:
Unio:
Einzigartig für besonders große und schöne Exemplare, und für "Zwiebel", bis ins 17. und 18. Jahrhundert im Englischen auch für Perle benutzt.
Parna:
Anlehnung an den Namen der Muschelart und auch die Bezeichnung für "Schweineschinken", weil die hochkantig aus dem Meerboden herausragende Muschel eine ähnliche Form besitzt.
Magarita:
abgeleitet aus dem Persischen und in Griechenland auch die Bezeichnung für Perlenfischer und Perlenhandel.
Spuren dieser drei gebräuchlichen Bezeichnungen sind im deutschen zu finden. Magarita gelangt im 9. Jahrhundert ins Althochdeutsche. Hier heißt es marigreoz, mittelhochdeutsch mergrieze-Meeressandkorn. Dann tritt ein anderes, im 9. Jahrhundert entlehntes Wort an seine stelle: perala, perla - von perula - kleine Birne, spherula - kleine Kugel. Es stammt aus dem romanischen Bereich und hat sich über ganz Europa verbreitet: lat. perla, franz. perle, engl. pearl, niederl. parel. Die ältere deutsche Form berle, berlein entstand durch Anlehnung an Beere. So das Zitat von Luther. "Die Weisheit ist höher zu wegen denn Berlen."
Perlenformen
Perlen sind natürlich gewachsene, organische Substanzen, die in einer großen Formenvielfalt vorkommen. Absolut runde Perlen sind recht selten. Viele verschiedene Faktoren beeinflussen die Form während des Wachstums in der Auster.
Perlen werden generell in 3 Hauptkatagorien unterteilt.
Kugelförmig:
absolut oder fast runde Perle. Die bekannteste klassische Form.
rund: kugelförmig, wegen Ihrer Seltenheit und dem klassischen Erscheinungsbild erfreuen Sie sich größter Beliebtheit.
fast rund: beinahe rund, sie haben leicht abgeflachte oder gestreckte stellen.
Nahezu perfekt.
Symmetrisch:
sind ausgewogen und gleichmäßig. Würde man die Perle halbieren, wären die Hälften das jeweilige Spiegelbild.
oval: wie ein Oval geformt, enger an den Enden als in der Mitte
Tropfen: geformt wie eine Birne oder eine Träne. Ob länger oder kürzer hängt von der Proportion ab.
Barock:
von Natur aus asymmetrisch, abstrakt und unregelmäßig.
Semi-barock: leicht unregelmäßig in ihrer Form. z.B. eine Perle die vom Grund her oval ist, aber nicht symmetrisch.
Barock: weder symmetrisch noch gleichmäßig eine völlig abstrakte Form, z.B. ein Kreuz oder ein Stab.